Sozialpraktikum beim HHC Walheim-Besigheim von September 2015 bis März 2016.
  04.06.2016

Hier wurde ein Gedicht vorgetragen.
Fröhliches Weihnachtsliedersingen und Luftballonaufblasen
Singen für den Weihnachtsmann
Die Sterne mit Alufolie umwickelt
Die Sterne wurden an den Leuchtstäben befestigt.
Die fertigen Sterne
Generalprobe mit Sternenkinder
Beim Auftritt klappte dann alles reibungslos
Ich selbst spiele seit fast zehn Jahren in diesem Verein. Von September bis März habe ich mich an den Vorbereitungen und Durchführungen verschiedener Aktionen und Veranstaltungen beteiligt und mitgeholfen. Zusätzlich dazu, habe ich an Sitzungen des Vereins teilgenommen.

Die erste Aktion, an der ich mich beteiligt oder bzw. mitgeholfen habe, war die Waldweihnacht am  06.12.2015. Dort sind die Vereinsmitglieder bzw. die Kinder mit ihren Eltern von einem bestimmten Treffpunkt über verschiedene Stationen, an denen z. B. ein Gedicht aufgesagt wurde, eine lustige Geschichte erzählt wurde, gesungen wurde und man für den Nikolaus singen musste, gelaufen. An der Endstation gab es dann Rote Wurst im Weckle, Kinderpunsch und Glühwein zur Stärkung.

Das nächste und größte Projekt meines TOP SE war jedoch die Jahresfeier am 06.03.2016.

Das diesjährige Thema war: Abenteuerland

Bei der Jugendgremiumsitzung am 01.02.2016 wurde das drum herum geplant das heißt: wie die Tischdekoration aussehen soll, was man als so genanntes „Finale“ (alle Kinder sind am Schluss noch mal auf der Bühne) machen soll oder wer den Hauptbestandteil der Show macht. Dieses Jahr war der Hauptprogrammteil der Show der Wusel (siehe Geschichte im Anhang) , da dies sehr gut zu unserem Motto Abenteuerland passte. Also wurde ich in das „Team Wusel“ eingeteilt.

Am 12.02.2016 trafen wir uns um zu besprechen wer, was macht, vorbereitet oder bastelt für die Wuselaufführung. Ich wurde eingeteilt Sterne aus Pappe auszuschneiden, diese mit Alufolie zu umwickeln und dann an einem Leuchtstab zu befestigen. So schwer, wie es für mich und meinen Helfer als Nichtbastler klang, war es eigentlich gar nicht. Ich besuchte ein paar Tage, bevor wir die Sterne bastelten unser „Deko Team“, um mir ein paar Ideen zu holen, wie wir das machen könnten. Am Tag, an dem es ernst mit unserer Bastlerei wurde, schnitten wir einfach 24 Sterne, nicht zu groß aber auch nicht zu klein, aus Tonkarton aus, umwickelten sie ganz vorsichtig mit Alufolie (damit die Alufolie auch ja nicht reißt) und ich klebte sie dann noch mit reichlich Tesa an die 12 Leuchtstäbe, da an jeden Leuchtstab zwei Sterne kamen.

Schließlich kam die Generalprobe, ich musste schon eine Stunde vor den Spielern da sein, weil wir vom „Team Wusel“ noch einen Sportkasten mit Rettungsfolie zum Raumschiff machen mussten. Unser Wusel klappte bei der Generalprobe hervorragend und meine Sternenkinder tanzten wunderschön mit den Sternen um das Raumschiff.

Am nächsten Tag, war der Tag der Wahrheit. Alle Orchester spielten. Es fing an, indem die Vorstände und Dirigentinnen zu dem Lied „Abenteuerland“ von „PUR“ mit Inlinern und leichten weißen Fahnen „ihre“ Kinder ins Abenteuerland abholten. Anschließend eröffnete das 2. Orchester (in dem auch meine Wenigkeit spielt) die Jahresfeier offiziell. Wir spielten als erstes „At the Hop“ danach „Dreamland“, wozu ein paar Mädchen aus dem Jugend – und Schülerorchester tanzten und dann noch als Highlight „Irgendwie, Irgendwo, Irgendwann“ von „Nena“ mit Gesang von der Lena. Danach kam die Kiddyband und spielte „Ist ein Mann in Brunnen g`fallen“ und „Hopp, Hopp, Hopp“. Als letzte Gruppe nach der Pause spielte dann noch das Schülerorchester mit „Holiday Trip“. Nach der Pause haben die Musikgärten eins und zwei süße Musiksketche vorgespielt.  Jetzt kam endlich unser lang ersehnter Wusel dran, den das Jugendorchester spielte. Alles klappte perfekt und wie am Schnürchen und meine Sternenkinder haben auch wahnsinnig toll geleuchtet.

Am Schluss spielte dann noch das 1. Orchester „Viva la Vida“ von „Coldplay“, „Starwars“ und „Abenteuerland“ von „PUR“. Als es „Abenteuerland“ ein zweites Mal spielte, kamen noch einmal alle Spielerinnen und Spieler auf die Bühne.

 

 Das TOP SE hat mir bei diesem Verein sehr viel Spaß bereitet. Ich glaube das liegt daran, dass ich lauter Menschen um mich hatte, die wahnsinnig nett, lieb und hilfsbereit sind und die ich schon so lange kenne. Was ich aber am spannendsten fand, waren die Vorbereitungen für die Jahresfeier. Es war sehr aufregend das alles einmal mitzuerleben und so zu sagen einmal hinter die Kulissen zu schauen.

Durch das TOP SE habe ich viele neue Seiten (z.B. den Umgang mit Kindern) an mir entdeckt, die ich noch nicht einmal ansatzweise kannte. Deshalb, finde ich es sehr sinnvoll dieses Projekt durchzuführen.

erstellt von Maybritt Eulert